Bürgerinitiative

Stoppt Shell Karstädt

Unsere Wählergruppe Bürger Bündnis Karstädt BBK stellt sich vor

Das oberste Ziel der Bürgerinitiative ist es, den Bau der Mega-Biomethangasanlage von Shell in Karstädt zu verhindern. Außerdem treten wir für mehr verbindliche Bürgerbeteiligung in unserer Gemeinde ein. Deshalb haben wir uns entschlossen für die Kommunalwahlen am 9. Juni 2024 eine Wählergruppe aufzustellen. Ihr Name lautet: BürgerBündnisKarstädt (BBK)

Die Wählergruppe besteht aus 13 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich am 9. Juni 2024 zur Wahl als Gemeindevertreter und/ oder zur Wahl als Ortsbeiräte der Ortsteile Laaslich, Groß Warnow und Karstädt stellen.

In Vorbereitung auf die Wahl möchte die Wählergruppe sich und ihr Wahlprogramm persönlich in den Ortsteilen vorstellen.

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Karstädt demonstriert in Dömitz

Bei der Demonstration in Dömitz waren auch Mitglieder unserer Bürgerinitiative

Heute fand in Dömitz eine Demonstration statt, zu der die Dömitzer Bürgerinitiative „LkW Raus“ zusammen mit der Stadt Dömitz aufgerufen hat.  Vor einiger Zeit hatte die Bürgerintiative „LKW RAUS“ Kontakt mit uns aufgenommen. Die Dömitzer fürchten, dass mit dem Bau der Bio-Methangasanlage von Nature Energy / Shell in Karstädt noch mehr Schwerlastverkehr durch die historische Altstadt fließen würde. Auch Mitglieder unserer Bürgerinitiative nahmen an der Demonstration in Dömitz  teil, um die Forderungen zum Stopp des Schwerlast- und landwirtschaftlichen Verkehrs durch die historische Innenstadt zu unterstützen. Shell prognostiziert für die Anlage in Karstädt 166 LKW-Fahrten am Tag.

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Gut, dass es das Internet gibt: Was wir aus dänischen Zeitungen erfahren können

In diesem Beitrag sind einige ins Deutsche übersetzte Artikel verlinkt

Das Schild steht noch in Kvaers, die Webseite gibt es leider nicht mehr

In Kvaers / Dänemark steht der gleiche Typ Bio-Methangas-Anlage, den Shell in Karstädt bauen will. Deshalb interessieren uns die dortigen Erfahrungen sehr. Nachdem wir von unserer Reise nach Kvaers zurück waren, haben wir im Internet nach Artikeln über die Anlage in den regionalen Medien gesucht und viele gefunden. Wir erfuhren von falschen Versprechungen, Baubeginn ohne Genehmigung, Substratbeschaffung von weit her und über die Forderung nach Entschädigung wegen Lärm- und Gestankbelästigungen. Auf Lärm und Gestank wollen wir uns hier in diesem Beitrag konzentrieren. Zur Erinnerung:

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Bericht von unseren Gesprächen mit Anwohnern der Bio-Methangasanlage von Nature Energy / Shell in Kvaers, Dänemark

Im letzten Jahr organisierte Shell eine Besichtigungstour zur Bio-Methangasanlage in Kvaers. Sie ist vergleichbar mit der in Karstädt geplanten Anlage. Es sind nur wenige mitgefahren (13 Leute) und sie kamen zurück mit der Botschaft: Es stinkt gar nicht! Allerdings sind sie nur auf die Anlage selbst geführt worden. Ende Januar 2024 sind Mitglieder der Bürgerinitiative auf eigene Faust zwei Tage dort gewesen, um sich bei den Anwohnenden nach deren Erfahrungen zu erkundigen. Im Netz konnte man nämlich lesen, dass Nature Energy in Kvaers bei Wartungen der Anlage ein SMS-Gestankwarnsystem für alle anbietet, die im Umkreis von 2 Kilometern wohnen. Wir wollten wissen: wie oft ist das und wie heftig riecht es. Dabei haben wir erfahren: Gestank bei Wartungsarbeiten ist nicht das Hauptproblem. Je nach Windrichtung stinkt es nämlich immer.

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Information der Gemeindevertreter

In der letzten Zeit wurden wir ab und an gefragt, wie denn die Gemeindevertreter im letzten Jahr von uns informiert worden sind. Zur Erinnerung: Im letzten Oktober stimmte die Gemeindevertretung über die Fortführung des

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Unwahr, halbwahr, schöngeredet – Shell schreibt mit Tarnkappe im Amtsblatt von Karstädt.

Wir mussten schon oft feststellen, dass unserer Verwaltung die gebotene Distanz zum Shell-Konzern fehlt. Und wir haben  schon viel Erfahrung gemacht mit manipulativer Kommunikation, wenn es um die geplante Shell-Anlage geht. Ein krasser Fall von Distanzlosigkeit und Manipulation sind die Artikel „Chance oder Risiko? Das Projekt zum Bau einer Biomethangasanlage im Fokus“ im Dezember-Amtsblatt und „Mehrwert für die Land- und Tierwelt schaffen“ im Februar-Amtsblatt. Beide sind so verfasst, dass sie wie redaktionelle Beiträge der Gemeinde erscheinen. Erst am Schluß merkt man, dass sie von Shell sind. Das ist Manipulation vom Feinsten. Der Bürgermeister entscheidet über den Inhalt des Amtsblattes. Es für manipulative Zwecke in einem Gemeindekonflikt zu nutzen, ist unserer Meinung nach Machtmissbrauch. Ein

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Richtigstellung

Richtigstellung zu Artikeln in den letzten beiden Amtsblättern

Es stimmt nicht, dass das Wasserstoffwerk nur gebaut wird, wenn die Shellanlage kommt. Viele haben nicht zufällig den Artikel von East Energy im Amtsblatt von Dezember so verstanden. Nach Auskunft von Herrn Dahlmann, der East Energy in Karstädt vertritt, wird die Wasserstoffanlage unabhängig von Shell geplant. Sie könnte größer gebaut werden, wenn man CO2 direkt von Shell beziehen könnte, davon abhängig ist man aber nicht.

Es stimmt auch nicht, wie im Artikel von Shell im Februar-Amtsblatt behauptet, dass die Bürgerinitiative sich an der Erarbeitung von Kriterien für die Planung der Bio-Methangasanlage beteiligt. Die Bürgerinitiative hat zwei Delegierte als Beobachterinnen im Kriterien-Arbeitskreis, lehnt die Anlage und die Planung mit Shell aber weiterhin grundsätzlich ab.

PRESSEMITTEILUNG

Die Proteste gehen weiter! Gründung der Bürgerinitiative „Stoppt Shell Karstädt“

23. Januar 2024

Im Herbst hatte sich eine knappe Mehrheit im Gemeinderat von Karstädt über das Bürgervotum von über 2.000 Unterschriften gegen die Mega-Methangas-Anlage von Shell hinweggesetzt.

Das hat viele sehr empört und nach der ersten Resignation zu einem neuen Schub von Engagement geführt.

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